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Kulturgeschichte der Basler Brunnen

Fröhlich plätschern sie in stattlicher Zahl in unserer schönen Stadt und erfreuen mit ihren hehren Skulpturen, Stöcken und Trögen das neugierige Auge des Betrachters. Für Einheimische wie Baselbesucher gleichermassen eine ästhetische Bereicherung der Gassen und Plätze. Doch wer unsere zahlreichen Brunnen allein auf ihre kunsthistorische Bedeutung reduziert, verkennt ihre grundlegende Funktion als Versorgungsstationen, Treffpunkte und Arbeitsorte im städtischen Alltag vergangener Tage und mag bestenfalls noch den tieferen Sinn erahnen, der letztendlich zu ihrer Errichtung und reichen Ausstattung führte. Im mannigfachen Dekor unserer Wasserspender spiegeln sich nicht nur die einzelnen Epochen wider, in denen sie in Dienst genommen wurden - nein, auch die Geschichte und Mythologie des kostbaren Nass' kann darin abgelesen werden. Und mit geübtem Blick lässt sich sogar deren "werbewirksame" Interpretation für kirchliche wie weltliche Kreise sichtbar machen - und das bis heute! Folgende Brunnenstrecken kann ich Ihnen hierzu anbieten:

  • Münsterhügel (Münster - Rathaus)
  • Talstadt (Spiegelhof - Theaterplatz)
  • Spalenberg (Spalentor - Rathaus)
  • Kleinbasel (Theodorskirchplatz - Rheingasse)

Route: Die Führungen finden allesamt unter freiem Himmel statt. Wir empfehlen deshalb, sich vorab entsprechend zu kleiden. Sollten Sie nicht mehr ganz so gut zu Fuss sein, geben Sie uns vorab Bescheid! Wir beraten Sie gerne und finden gewiss eine Strecke, die Ihnen zusagt.

Sprache: Die Führungssprache ist Deutsch resp. Schweizerdeutsch mit typischem Ostschweizer Einschlag.

Kosten: Diese vergnüglichen Führungen dauern ca. 90 Minuten und kosten pauschal CHF 400.00. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei ca. 40 Personen.