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Verehrt, verdammt, verheiratet

in Zusammenarbeit mit Stadtführer Basel

Das Gute und das Böse liegen oft nicht weit auseinander - so auch im mittelalterlichen Basel, wo neben Klostermauern die Hurerei blühte. Die sogenannten "Hübschlerinnen" galten damals als notwendiges Übel und waren ausserhalb der Stadtmauern geduldet. Es galten aber strenge Regeln betreffend ihrer Kleidung und Ausgangszeiten, damit man(n) sie nicht mit ehrbaren Frauen verwechseln konnte. Fiel eine Frau gänzlich aus den gesellschaftlichen Moralvorstellungen, so wurde sie als Hexe verschrien. Hexen galten als so wild und zügellos, dass sie auf dem Hexensabbat mit dem Teufel selbst kopulierten. Der Unterschied zur vermeintlich "braven Frau" wird besonders dann ersichtlich, wenn wir uns das weibliche Ideal in den Heiligenviten anschauen: Die Jungfräulichkeit war die höchste Tugend der ehrbaren Frau.

Kosten: Diese öffentliche Führung mit Claudia Manser Stoll dauert ca. 75 Minuten und kostet CHF 25.00 pro Person. Die Bezahlung erfolgt vor Führungsbeginn in Bar (Abendkasse vor Ort). Darf ich Sie bitten, den Betrag möglichst abgezählt mitzubringen? Wir tragen in der Regel kein Wechselgeld auf uns. Besten Dank für Ihr Verständnis!

Termin: Montag, 29. Oktober 2018, von 18:00 bis ca. 19:15 Uhr

Treffpunkt: Tinguely-Brunnen, Theaterplatz / Grossbasel

Endpunkt: Kloster Klingental, Untere Rheingasse / Kleinbasel

Anmeldung: Eine vorgängige Anmeldung ist nicht unbedingt nötig, aber bei einem allfälligen Massenandrang gewiss von Nutzen! Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung per Mail sali(at)stadtfuehrerbasel(dot)ch oder via Telefon +41 (0)61 508 16 16 entgegen.